Leobener Sommerphilharmonie: Grandioses Finale
Etwa 350 Klassik-Liebhaber erlebten ein grandioses Finale der 13. Leobener Sommerphilharmonie mit Musik von Rimski-Korsakow und Tschaikowsky.

Foto © APA/Sujet
Mit Pauken und Trompeten ging die 13. Internationale Sommerphilharmonie am Sonntag Abend im stimmungsvollen Dominikanerhof des Einkaufszentrums LCS in ihr orchestrales Finale. Der Paukenschlag von Joseph Haydn setzte bereits bei der Eröffnung des klassischen Musikfestivals einen grandiosen Auftakt. Beim Abschlusskonzert übertrafen sich Dirigent Alois J. Hochstrasser und das Orchester der Pannonischen Philharmonie noch einmal selbst: Die großartigen Musiker der ungarischen Staatsoper in Budapest gewährten mit ihren Interpretationen der Scheherazade von Nikolai Rimski-Korsakow und Pjotr Iljitsch Tschaikowskys "Schickssalssinfonie" mehr als nur einen Einblick in die "russische Seele in der Musik".
Etwa 350 Liebhaber klassischer Musik ließen sich von den gewaltigen Kompositionen der beiden russischen Klassiker betören, berauschen, mitreißen. Nicht ganz wortloses Staunen ob der Breite und Tiefe der unsterblichen Musik: "Da fährt einem die Gänsehaut auf. Auch wenn es keine leicht verdauliche musikalische Kost ist", meinte einer Gäste in der Pause begeistert. Die Freude über den gelungenen Abend manifestierte sich nach dem finalen Schlussakkord in tosendem Applaus und letztlich Standing Ovations für das Ensemble.
Weiter entfalten
"Das Publikum ist der entscheidende Faktor dafür, dass ein derartiges Festival klassischer Musik wie die Leobener Sommerphilharmonie sich weiter entfalten und stattfinden kann", betonte Hochstrasser, dem als künstlerischer Leiter wieder eine abgerundete programmatische Auswahl gelungen ist: Mehr als 2400 Gäste stürmten insgesamt die fünf Spieltermine. "Die 13. Internationale Sommerphilharmonie in Leoben war die am besten besuchte bisher. Man sieht, Leoben hat klassischen Boden", freut sich auch Kulturmanager Gerhard Samberger.
Neben der Stadtpfarrkirche Leoben, die unbestritten eine hervorragende Akustik besitzt, bestand der Kreuzgang im LCS Leoben als Konzertsaal an vier Abenden seine Feuertaufe mit Bravour. Ein Wermutstropfen für einige Konzertbesucher: Das leise Brummen der Klimaanlage. Definitiv störend: Ein Spielgerät für Kinder im ersten Stock, das immer wieder Laut gab.














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